Ich weiß, worauf ich mich konzentrieren möchte. Leider haben die anderen 47 Dinge im Raum offenbar nicht dieselbe Information bekommen.
Ich sitze am Schreibtisch und schreibe.
Eigentlich läuft es.
Dann fährt draußen ein Auto vorbei.
Im Nachbarzimmer fällt etwas herunter.
Das Handy leuchtet kurz auf.
Der Kühlschrank springt an.
Irgendwo höre ich Stimmen.
Und während ich versuche, meinen Satz zu Ende zu schreiben, fällt mir auf, dass die Schreibtischlampe ein ganz leises Geräusch macht.
Hat die das schon immer gemacht?
Ich höre genauer hin.
Ja.
Interessant.
Was wollte ich schreiben?
Ablenkbarkeit gehört zu den bekanntesten Merkmalen von ADHS. Trotzdem wird sie häufig erstaunlich simpel beschrieben:
Menschen mit ADHS lassen sich eben leichter ablenken.
Das stimmt als Alltagssatz.
Es erklärt aber noch überhaupt nichts.
Denn damit eine Ablenkung entsteht, müssen mindestens zwei Dinge vorhanden sein:
etwas, worauf ich mich konzentrieren möchte – und etwas anderes, das ebenfalls um meine Aufmerksamkeit konkurriert.
Die spannendere Frage lautet deshalb:
Warum gewinnt das andere manchmal so leicht?
Ablenkbarkeit bei ADHS: Aufmerksamkeit muss auswählen
Unsere Umwelt enthält ständig mehr Informationen, als wir bewusst verarbeiten können.
Während du diesen Text liest, gibt es wahrscheinlich Geräusche, Farben, Bewegungen, Körperempfindungen und Gedanken, denen du gerade keine besondere Beachtung schenkst.
Das ist ausgesprochen praktisch.
Sonst wäre Lesen schwierig.
Aufmerksamkeit funktioniert deshalb auch als Auswahlprozess: Bestimmte Informationen werden für das aktuelle Ziel bevorzugt verarbeitet, während andere weniger Priorität bekommen.
In der Forschung spricht man unter anderem von selektiver Aufmerksamkeit.
Und dabei wirken verschiedene Prozesse zusammen.
Manches wird zielgerichtet gesteuert: Ich möchte diesen Text lesen.
Anderes zieht Aufmerksamkeit stärker reizgetrieben an: Plötzlich bewegt sich etwas neben mir.
Vereinfacht wird häufig zwischen Top-down-Prozessen – also stärker zielgeleiteter Steuerung – und Bottom-up-Prozessen unterschieden, bei denen Eigenschaften eines Reizes Aufmerksamkeit anziehen.
Diese Trennung ist nützlich, auch wenn moderne Aufmerksamkeitsforschung deutlich komplexere Modelle verwendet. Ein aktueller Review zur attentional capture betont beispielsweise, dass Auswahl auch von Lernerfahrungen und vorheriger Auswahlgeschichte beeinflusst wird.
Ablenkung bedeutet nicht automatisch, dass ein Reiz stärker wahrgenommen wird
Das ist eine wichtige Unterscheidung.
Wenn mich das Geräusch eines vorbeifahrenden Autos beim Schreiben unterbricht, bedeutet das nicht zwangsläufig:
„Mein Gehirn hört Autos lauter.“
Vielleicht wurde der Reiz ganz normal registriert.
Die Schwierigkeit kann auch später entstehen: beim Unterdrücken seiner Bedeutung, beim Lösen der Aufmerksamkeit davon oder beim Zurückkehren zur ursprünglichen Tätigkeit.
Gerade neuere Untersuchungen zeigen, dass diese Prozesse auseinandergehalten werden müssen.
Eine Studie mit 36 Erwachsenen mit ADHS und 37 Kontrollpersonen untersuchte beispielsweise die Verarbeitung irrelevanter emotionaler und neutraler Reize bei unterschiedlich schwierigen Aufgaben. Erwachsene mit ADHS zeigten insgesamt stärkere verhaltensbezogene Ablenkbarkeit. Die elektrophysiologischen Ergebnisse deuteten darauf hin, dass sowohl reizgetriebene als auch zielgerichtete Verarbeitungsprozesse beteiligt sein können – und dass die Schwierigkeit der eigentlichen Aufgabe eine wichtige Rolle spielte.
Ablenkbarkeit ist also nicht unbedingt ein einzelner defekter Filter.
Vielleicht ist manchmal das Loslassen das Problem
Eine besonders interessante neuere Studie hat genau das untersucht.
Erwachsene mit und ohne ADHS sollten bei einer visuellen Suchaufgabe ein bestimmtes Ziel finden. Gleichzeitig tauchte gelegentlich ein auffälliger, aber irrelevanter Reiz auf.
Zunächst passierte etwas Bemerkenswertes:
Beide Gruppen wurden von diesem Ablenkungsreiz ähnlich häufig eingefangen.
Der Unterschied zeigte sich danach.
Wenn der Blick tatsächlich auf dem irrelevanten Reiz landete, verweilten die Erwachsenen mit ADHS länger darauf und benötigten mehr Fixationen, bevor sie sich wieder davon lösten.
Die Autoren interpretieren ihre Ergebnisse deshalb nicht primär als Problem, Ablenkung überhaupt zu verhindern, sondern als mögliche Schwierigkeit beim reaktiven Lösen der Aufmerksamkeit von einer Ablenkung.
Das verändert die Perspektive erheblich.
Vielleicht ist die Frage manchmal nicht:
„Warum habe ich das überhaupt bemerkt?“
Sondern:
„Warum komme ich jetzt so schlecht davon wieder weg?“
Ein Geräusch kann eine komplette Handlungskette starten
Das passt ziemlich gut zu Situationen aus dem Alltag.
Ich schreibe einen Artikel.
Das Handy leuchtet.
Ich sehe die Nachricht.
Eigentlich könnte ich sie ignorieren.
Aber jetzt weiß ich, dass sie da ist.
Ich schaue kurz.
In der Nachricht wird etwas erwähnt, das ich überprüfen möchte.
Also öffne ich den Browser.
Dort sehe ich einen bereits geöffneten Tab.
Ach richtig.
Das wollte ich gestern noch lesen.
Zehn Minuten später habe ich vergessen, dass überhaupt ein Artikel existiert.
Der ursprüngliche Ablenkungsreiz dauerte vielleicht zwei Sekunden.
Die eigentliche Unterbrechung dauerte wesentlich länger.
Das zeigt auch, warum Ablenkbarkeit und Aufgabenwechsel miteinander verbunden sind.
Denn nachdem meine Aufmerksamkeit woanders gelandet ist, muss ich nicht nur die Ablenkung verlassen.
Ich muss das ursprüngliche Ziel wiederfinden.
Wo war ich?
Was wollte ich schreiben?
Welcher Gedanke war gerade aktiv?
Damit kommen Arbeitsgedächtnis, Zielaufrechterhaltung und exekutive Kontrolle ins Spiel.
Ein kleiner Reiz kann deshalb einen überraschend großen Rattenschwanz besitzen.
Geräusche sind nicht einfach nur Hintergrund
Auch akustische Ablenkung wurde bei Erwachsenen mit ADHS untersucht.
In einer Studie mussten 32 Erwachsene mit ADHS und 32 Kontrollpersonen Informationen in einer seriellen Gedächtnisaufgabe behalten – entweder in Ruhe oder während irrelevante Hintergrundgeräusche präsentiert wurden.
Die ADHS-Gruppe zeigte insgesamt schwächere Erinnerungsleistungen. Zusätzlich war die Störung durch irrelevante Geräusche stärker ausgeprägt.
Interessanterweise nahm der Einfluss des störenden Geräusches im Verlauf der Aufgabe ab. Die Autoren interpretierten das als Hinweis darauf, dass nicht einfach sämtliche anhaltende Aufmerksamkeit beeinträchtigt war.
Auch hier bekommen wir also nicht:
ADHS + Geräusch = Konzentration unmöglich.
Wir bekommen einen Gruppenunterschied unter bestimmten experimentellen Bedingungen.
Das klingt weniger spektakulär.
Ist aber wesentlich brauchbarer.
Und manchmal kann mehr Schwierigkeit sogar etwas verändern
Die Beziehung zwischen Ablenkung und Aufgabenschwierigkeit ist ebenfalls nicht trivial.
Man könnte zunächst erwarten:
Je schwieriger eine Aufgabe, desto leichter wird man abgelenkt.
Das kann vorkommen.
Aber eine anspruchsvollere Aufgabe kann unter bestimmten Bedingungen auch mehr Aufmerksamkeitsressourcen binden, wodurch irrelevante Reize anders verarbeitet werden.
In der bereits erwähnten EEG-Studie unterschieden sich die Muster der Ablenkungsverarbeitung abhängig von der Aufgabenschwierigkeit.
Das könnte zumindest einen Teil einer merkwürdigen Alltagserfahrung verständlicher machen:
Manchmal kann ich bei einer komplizierten Tätigkeit erstaunlich konzentriert arbeiten.
Aber bei einer simplen Aufgabe reicht das leiseste Geräusch, und mein Kopf ist weg.
Das bedeutet nicht, dass schwierige Aufgaben generell besser für ADHS wären.
Es zeigt vielmehr:
Ablenkbarkeit hängt auch von der Aufgabe ab, die gerade mit der Ablenkung konkurriert.
Nicht jede Ablenkung kommt von außen
Dann gibt es natürlich noch den Kollegen, den man nicht aus dem Raum schicken kann:
den eigenen Gedanken.
Ich lese.
Plötzlich denke ich:
Ich müsste noch Waschmittel kaufen.
Dann:
Wann schließt der Laden eigentlich?
Dann:
Morgen habe ich doch diesen Termin.
Dann:
Wo ist eigentlich das Schreiben dazu?
Und irgendwann stelle ich fest, dass meine Augen zwar weiter über den Text gelaufen sind, mein Kopf aber längst eine Nebenveranstaltung eröffnet hat.
Das unterscheidet sich von einem äußeren Reiz.
Trotzdem konkurriert auch dieser Gedanke mit dem aktuellen Ziel um Aufmerksamkeit.
Solche aufgabenunabhängigen Gedanken werden in der Forschung unter anderem als Mind-Wandering untersucht.
Das wird unser nächster Artikel.
Denn wenn wir schon von Ablenkung sprechen, wäre es ziemlich unfair, immer nur das Handy zu beschuldigen.
„Dann leg das Handy halt weg“
Manchmal ist die einfachste Lösung tatsächlich erstaunlich einfach.
Wenn das Handy mich ständig unterbricht, kann es helfen, das Handy außer Sichtweite zu legen.
Damit ist ADHS nicht behandelt.
Aber eine Quelle konkurrierender Reize ist verschwunden.
Dasselbe kann für Benachrichtigungen, Geräusche, visuelles Durcheinander oder ständige Unterbrechungen gelten.
Und hier wird etwas wichtig:
Die Umgebung anzupassen ist keine Kapitulation vor mangelnder Konzentration.
Sie verändert schlicht die Anforderungen an die Aufmerksamkeitssteuerung.
Wenn zehn Dinge um meine Aufmerksamkeit konkurrieren, muss mein System zehn Dinge regulieren.
Wenn zwei davon übrig bleiben, ist die Aufgabe eine andere.
Die NICE-Leitlinie nennt deshalb Umweltanpassungen ausdrücklich als Bestandteil des Umgangs mit ADHS. Als Beispiele werden unter anderem Änderungen bei Licht und Geräuschen, eine Verringerung von Ablenkungen – beispielsweise durch Kopfhörer – sowie kürzere Fokusphasen mit Bewegungspausen und schriftliche Unterstützung genannt.
Aber völlige Reizfreiheit ist auch nicht automatisch ideal
Jetzt könnte man natürlich sagen:
Gut.
Leerer Raum.
Weiße Wand.
Kein Handy.
Keine Geräusche.
Problem gelöst.
So einfach ist es ebenfalls nicht.
Wie wir im vorherigen Artikel über langweilige Aufgaben gesehen haben, können geringe Stimulation und Langeweile selbst problematisch werden.
Manche Menschen arbeiten mit gleichmäßiger Hintergrundmusik besser.
Andere brauchen völlige Ruhe.
Manche können Sprache im Hintergrund überhaupt nicht ausblenden, kommen aber mit einem konstanten Geräusch problemlos zurecht.
Und dieselbe Person kann abhängig von Aufgabe und Tagesform unterschiedliche Bedingungen brauchen.
Deshalb spricht NICE ausdrücklich von individuell passenden Umweltanpassungen und nicht von einem universellen reizarmen Arbeitsplatz für jeden Menschen mit ADHS.
Die richtige Frage ist also weniger:
„Wie entferne ich möglichst viele Reize?“
Sondern:
„Welche Reize stören diese konkrete Tätigkeit – und welche vielleicht gar nicht?“
Ablenkung ist außerdem nicht dasselbe wie sensorische Überlastung
Diese Unterscheidung wird für unsere spätere Autismus- und AuDHS-Kategorie besonders wichtig.
Wenn ein Geräusch meine Aufmerksamkeit vom Bildschirm wegzieht, sprechen wir zunächst über Ablenkung.
Wenn Geräusche, Licht, Gerüche oder andere Sinneseindrücke intensiv, unangenehm oder überwältigend erlebt werden, sprechen wir über andere Prozesse.
Beides kann gleichzeitig auftreten.
Aber es ist nicht automatisch dasselbe.
Gerade bei AuDHS wäre es deshalb zu einfach, jede Schwierigkeit mit Reizen als „ADHS-Ablenkbarkeit“ zu bezeichnen.
Später werden wir uns Wahrnehmung und Reizverarbeitung bei Autismus sowie das Zusammenspiel bei AuDHS separat ansehen.
Hier bleiben wir bewusst bei Aufmerksamkeit.
Die Forschung ist auch hier nicht vollkommen einheitlich
Ein wichtiger Punkt darf bei diesem Thema nicht fehlen.
Wenn Ablenkbarkeit ein diagnostisch typisches Merkmal von ADHS ist, könnte man erwarten, dass Menschen mit ADHS in praktisch jedem Labortest stärker durch irrelevante Reize beeinträchtigt werden.
Das passiert nicht.
Je nach Aufgabe, Reizart und Messmethode unterscheiden sich die Ergebnisse.
Eine neue Studie von 2026 untersuchte beispielsweise selektive Aufmerksamkeit zwischen visuellen und auditiven Informationen bei Erwachsenen mit unterschiedlichen ADHS-Präsentationen. Dabei zeigte sich erneut, dass Unterschiede davon abhängen können, welche Phase der Verarbeitung, welche Sinnesmodalität und welche ADHS-Präsentation betrachtet wird.
Das ist ein weiterer Grund, warum der Satz
„Menschen mit ADHS können unwichtige Reize nicht filtern“
wissenschaftlich zu grob ist.
Er beschreibt vielleicht eine Erfahrung.
Aber keinen universellen Mechanismus.
Es geht nicht darum, nichts anderes mehr wahrzunehmen
Gute Aufmerksamkeit bedeutet nicht, dass die restliche Welt verschwindet.
Das wäre im Alltag sogar ziemlich unpraktisch.
Wenn der Rauchmelder losgeht, während ich diesen Artikel schreibe, hoffe ich sehr, dass mein Aufmerksamkeitsfilter kein besonders engagierter Mitarbeiter ist.
Unser System muss also flexibel sein.
Relevante neue Informationen sollen Aufmerksamkeit bekommen.
Irrelevante Informationen sollen das aktuelle Ziel möglichst wenig stören.
Und wenn Aufmerksamkeit doch abgezogen wurde, muss sie wieder zurückgeführt werden.
Genau diese Balance ist kompliziert.
Bei Erwachsenen mit ADHS gibt es Hinweise darauf, dass verschiedene Teile dieses Prozesses unter bestimmten Bedingungen anders funktionieren können – von der Verarbeitung konkurrierender Reize bis zum Lösen der Aufmerksamkeit von einem bereits erfassten Distraktor.
Deshalb ist Ablenkbarkeit vielleicht besser als Regulationsproblem zu verstehen als als völliges Fehlen eines Filters.
Vielleicht muss ich nicht lernen, das Geräusch „einfach zu ignorieren“
Manchmal ist die sinnvollste Lösung tatsächlich:
Tür zu.
Benachrichtigung aus.
Kopfhörer auf.
Handy weg.
Nicht weil ich mich sonst „nicht genug zusammenreiße“.
Sondern weil Aufmerksamkeit keine moralische Prüfung ist.
Wenn ich weiß, dass ein bestimmter Reiz mich zuverlässig aus einer Tätigkeit herauszieht, kann ich versuchen, ihn zu reduzieren.
Genauso kann ich beobachten, bei welchen Ablenkungen das eigentliche Problem erst danach entsteht:
Ich habe etwas bemerkt.
Ich bin hingegangen.
Und jetzt komme ich nicht mehr zurück.
Dann braucht möglicherweise nicht der Eingang mehr Aufmerksamkeit.
Sondern der Rückweg.
Und das ist ein wesentlich interessanteres Bild von Ablenkbarkeit als:
„ADHS bedeutet, dass man sich von allem ablenken lässt.“
Quellen & weiterführende Literatur
Jusyte, A. et al. (2018): Distraction by salient stimuli in adults with attention-deficit/hyperactivity disorder: Evidence for the role of task difficulty in bottom-up and top-down processing. Behavioural Brain Research, 341, 75–82. Bei 36 Erwachsenen mit ADHS und 37 Kontrollpersonen zeigte sich stärkere verhaltensbezogene Ablenkbarkeit; elektrophysiologische Befunde unterschieden sich abhängig von der Aufgabenschwierigkeit.
Lingering on Distraction: Examining Distractor Rejection in Adults with ADHD (2024). In einer visuellen Suchaufgabe unterschieden sich Erwachsene mit und ohne ADHS nicht signifikant darin, wie stark ein auffälliger Distraktor zunächst Aufmerksamkeit einfing. Wenn er jedoch fixiert wurde, verweilte die ADHS-Gruppe länger darauf, bevor sie sich wieder löste. Der Befund spricht für eine mögliche Bedeutung des Disengagements von Ablenkungen.
Friedman-Hill, S. R. et al. (2013): Vulnerability to the Irrelevant Sound Effect in Adult ADHD. Journal of Attention Disorders. Die Studie mit 32 Erwachsenen mit ADHS und 32 Kontrollpersonen fand eine stärkere Beeinträchtigung durch irrelevante Hintergrundgeräusche bei einer seriellen Erinnerungsaufgabe.
Selective Attention Dynamics in Adults With Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder: A Role for Sensory Processing Asymmetry? (2026). Aktuelle Untersuchung selektiver auditiver und visueller Aufmerksamkeit bei Erwachsenen mit unterschiedlichen ADHS-Präsentationen. Die Ergebnisse unterstreichen, dass Aufmerksamkeitsunterschiede von Verarbeitungsphase, Modalität und klinischer Präsentation abhängen können.
National Institute for Health and Care Excellence (NICE): Attention deficit hyperactivity disorder: diagnosis and management (NG87). Die Leitlinie nennt individuell angepasste Umweltveränderungen ausdrücklich als Teil des Umgangs mit ADHS, darunter Veränderungen bei Licht und Geräuschen, die Verringerung von Ablenkungen und angepasste Arbeitsstrukturen.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und Einordnung. Er ersetzt keine individuelle medizinische oder psychotherapeutische Beratung und keine professionelle Diagnostik.










